Prosa-Edda

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"Dieses Buch heißt Edda. Zusammengestellt hat es Snorri Sturluson in der Weise, wie es hier angeordnet ist. Es handelt zuerst von den Asen und Ymir, darauf folgen <die Sprache der Dichtkunst> und die poetischen Umschreibungen mancher Begriffe, zuletzt das <Strophen-Verzeichnis>, das Snorri auf König Hakon und Herzog Skuli gedichtet hat." (Codex Upsaliensis Literatur)

So beginnt der Codex Upsaliensis (aus Prosa-Edda, Übersetzung: Häny, Arthur) das Skaldenlehrbuch, das Snorri Sturlusonum 1220 n.u.Z schrieb.

Inhalt:

o Snorris Prolog

o Skáldskaparmál

o Gylfaginning

und das Háttatal (nicht in allen Übersetzungen berücksichtigt).

Snorri, der sich in seinen Schriften ausdrücklich zum Christentum bekennt, stellte diese Geschichten aus alten Überlieferungen zusammen um, in einer christlichen Epoche, die altgermanischen Traditionen seiner Vorfahren vor dem Vergessen zu bewahren.

Die vier wichtigsten Handschriften die die Texte der Prosa-Edda enthalten sind:

o) der Codex Regius (um 1325)

o) der Codex Wormianus (um 1350)

o) der Codex Trajectinus (um 1600 nach einer verlorenen Handschrift)

o) der Codex Upsaliensis (Anfang 14. Jahrhundert)