Christentum

Aus Liber Paganum
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Monotheistische Weltanschauung mit dem Standpunkt, der einzige im Christentum verehrte Gott der Hebräer (Jahwe oder Jehova) sei allmächtig, allwissend und allgegenwärtig. Das Christentum hat seine Wurzeln im altsemitischen Volk Israel. Während die Semiten den in Bethlehem, Palästina geborenen Jesse ben Jussuf (Jesus Christus) aber lediglich als Propheten anerkennen, sehen die Christen in ihm den Sohn ihres Gottes.

Im Wesentlichen stützt sich die Lehre der institutionellen christlichen Kirche nicht auf die Werte, die Jesse ben Jussuf zu Lebzeiten gepredigt hat (Enthaltsamkeit, Bescheidenheit, Friedfertigkeit, etc.), sondern darauf, daß die Gläubigen sich an diese Werte zu halten haben und dem Klerus (mit dem Selbstverständnis Vertreter Ihres Herrn auf Erden zu sein) der ganze Prunk zusteht.

Die erste von zehn verbindlichen Regeln, die das Volk Israel von Ihrem Gott erhalten hat, verbietet ihnen, andere Götter anzubeten. Bei objektiver Betrachtung kann man dieses Verbot als Hinweis auf die Existenz anderer Götter interpretieren. Dazu ist an vielen anderen Stellen der Torah klar zu ersehen, dass es andere Götter geben muss, wie z. B. bereits im 1. Buch Mose der Ausspruch "[...] lasst uns Menschen schaffen."